Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

durchkämpfen

durchkämpfen,
1.
untrennbar, eine zeit im kampfe zubringen.
ganz den tag durchkämpfen sie nun am skäischen thore
Voss Ilias 18, 453.
ihre letzten durchrungenen
durchkämpften tage
Kosegarten.
2.
trennbar und uneigentlich, streitend durchsetzen, zu ende führen. er kämpfte seine sache glücklich durch. durchgekämpfte gefahren Wieland. hier aber ward ein groszes beispiel durchgekämpft Göthe 41, 113. diese zustände hatte sie nach und nach durchgekämpft 48, 100. ein entschiedenes aperçu ist wie eine inoculirte krankheit anzusehen: man wird sie nicht eher los bis sie durchgekämpft ist 54, 301. reflexiv, sich durchschlagen. von den feinden gedrängt, kämpfte er sich durch.
nach manchem durchgekämpften tag
Platen 43.
uneigentlich.
durch alle prüfungen mich männlich durchzukämpfen
Wieland.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1631, Z. 54.

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durchdonnern durchwirken
Zitationshilfe
„durchkämpfen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durchk%C3%A4mpfen>, abgerufen am 21.01.2022.

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