Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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durchkranken

durchkranken,
durch eine zeit hin krank sein. die frucht neigte noch im fallen ihr haupt gegen den stamm, an dessen ästen sie ihren sommer durchkrankte Pestalozzi 7, 261.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1635, Z. 4.

durchkränken

durchkränken,
heftig kränken.
es durchkränket mich im herzen,
wenn ich dich musz lassen scherzen
Opitz 3, psalmen D. 84.
steh steif und unbewegt,
durchkränkter sinn, du kanst nicht fallen
Heinr. Mühlpfort Gedichte (1687) 64.
sein schreiben berichtet mich dasz er von dem alten W. beiweilen verlästert worden, daher an mark und beinen durchkränket Butschky Kanzellei 402. reflexiv.
ich durchkränke mich im herzen
mit den schmerzen
Opitz.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1635, Z. 7.

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Zitationshilfe
„durchkranken“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durchkranken>, abgerufen am 01.12.2021.

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