Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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durchschleif, m.

durchschleif, m.
betrug, unterschlagung. unter- oder durchschleif Landfriede von 1521 § 2.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1672, Z. 1.

durchschleifen

durchschleifen,
durchkriechen, durch einen engen ort sich durchwinden, perrepere Stieler 1808. an allen orten die ich durchschliffen und durchritschet Philand. 2, 20. s. durchschliefen, durchschlüpfen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1672, Z. 3.

durchschleifen

durchschleifen,
mit schleifen durchlöchern. er hat das glas, die metallplatte durchgeschliffen. vergl. abschleifen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1672, Z. 7.

durchschleifen

durchschleifen,
auf einer schleife etwas durch einen ort führen. man hat waaren hier durchgeschleift. im niederd. heiszt es auch verbotene waaren heimlich einbringen, einschwärzen Heynatz Antibarb. 1, 315.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1672, Z. 9.

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Zitationshilfe
„durchschleif“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durchschleif>, abgerufen am 27.11.2021.

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