Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

durchtönen

durchtönen,
tönend durchdringen. einen groszen ton oder klang geben Maaler 95ᵇ. 1. untrennbar. seine laute stimme durchtönte den saal.
der trommeln schlag, der zimbeln klang
durchtönt den jubel der mänaden
Hagedorn 3, 127.
dieser durchtönte die grünenden ufer mit klagen
Voss.
da waren die sommernächte mit gesang der einsamen wächter und nachtigallen durchtönt Bettine Tageb. 43. 2. trennbar, in dem lärm tönte seine stimme durch.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1702, Z. 8.

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durchdonnern durchwirken
Zitationshilfe
„durchtönen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durcht%C3%B6nen>, abgerufen am 26.01.2022.

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