Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

durchteufeln

durchteufeln,
1.
mit dem bösen geist erfüllen.
der gesandte wurd gar rasent toll,
sein gemüt durchteuflt mit hasz und groll
Jacob Vogel Ungrische schlacht (Jena 1626) 19.
wehe denen welche so durchdeufelt werden dasz sie absagen der heiligen dreieinigkeit Otho Evangel. kirchentrost 248. Satan wohnet leibhaftig in ihr, durchteufelt und foltert sie grausamlich 353.
das sie durchteufelt sein mit zorn und neid
J. Prätorius Saturnalia (1663) 212.
die menschliche natur ist nicht so durchteufelt dasz u. s. w. Deutsches Museum (1776) 1, 388.
2.
heftig, mit harten worten schmähen, wie austeufeln. er hat mich ja durchteufelt und wiederteufelt Stieler 429.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1701, Z. 5.

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Zitationshilfe
„durchteufeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durchteufeln>, abgerufen am 26.01.2022.

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