Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

durchträumen

durchträumen,
1.
die zeit in träumen verschlafen, somniando consumere. er hat die ganze nacht durchträumt.
2.
uneigentlich, in einbildungen, erdichteten vorstellungen leben. er durchträumt sein leben. mit unrecht trennbar,
zuletzt bringt uns die zeit, nach durchgeträumten jahren,
zu unsern ahnen hin; wir sind nun was sie waren
Cronegk Codrus aufz. 2 auftr. 5.
der jugend rosenbahn zurück zu eilen,
des lebens traum noch einmal durchzuträumen
Schiller.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1702, Z. 43.

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Zitationshilfe
„durchträumen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durchtr%C3%A4umen>, abgerufen am 26.01.2022.

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