Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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durchweich, adj.

durchweich, adj.
durch und durch weich. man spricht in der Wetterau und in Oberhessen nach anhaltendem regen ist das land durchweich Weigand. dort sagt man auch ein durchweicher regen für durchweichender, tief eindringender.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1711, Z. 19.

durchweichen

durchweichen,
niederd. und niederl. doorweiken Schambach 46ᵃ. s. erweichen.
1.
untrennbar, durch und durch weich machen permadefacere Stieler 2472. Rädlein 209ᵃ. Frisch 2, 431ᵃ. der starke regen hat den boden durchweicht. die hitze hat das wachs durchweicht. ihr seht dasz mich der platzregen durchweicht hat als sei ich durch die Weser geschwommen Musäus. uneigentlich,
deine wort hand mich durchweicht
Hätzlerin 291, 71.
2.
trennbar, durch und durch weich werden. das brot ist von der milch durchgeweicht. uneigentlich,
gewaltig packten ihn des grafen worte;
nun stehts mit meinem Faust am rechten sprunge,
ganz durchgeweicht ist mir der arme junge
Lenau Faust 44.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1711, Z. 23.

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durchdonnern durchwirken
Zitationshilfe
„durchweich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durchweich>, abgerufen am 26.01.2022.

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