Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

durchwurf, m.

durchwurf, m.
1.
das durchwerfen.
2.
ein siebartiges stehendes gerät, cribrum, crates Frischlin 253. franz. tamis de passage Beil 158. es besteht aus hölzernen oder eisernen stangen, wenn man erde oder sand durchwirft Frisch 2, 460ᵇ. in pochwerken ist es ein aus eisendraht geflochtenes viereckiges gitter, durch welches das gepochte erz durch anwerfen geschlagen wird; s. Popowitsch Versuch einer vereinigung der mundarten von Teutschland 436. franz. egrappoir Beil 158. dieser durchwurf mag wol ein geviert sieb recht genannt werden Becher Agricola 228. vergl.durchlasz 3ᶜ. durchschlag 5. kornfege oder kornrolle.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1715, Z. 28.

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durchwirbeln
Zitationshilfe
„durchwurf“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durchwurf>, abgerufen am 03.07.2020.

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