Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

dutzig, adj. und adv.

dutzig, adj. und adv.
betäubt von einem schlag, daher tölpisch, stumpfsinnig, dumm, im westerwäld. stöszig Schmid 274; s.dutzen. nd. Brem. wb. 5, 359. Schütze Holst. id. 1, 276.
sondern verschlug mein schwaches haupt
das ich dutzig ward und betaubt
Rollenhagen Froschm. Pv.
so seid ihr herter denn ein stein,
dutziger denn esel und rind
Nn v.
solte sich ein thier dernach (nach luftgesichten) richten, so würde gott sie nicht minder so strafen als bisweilen unsern vorwitz mit theuerung und brodmangel, aber sie sind gleichsam klüger und wir dutziger Joh. Prätorius Storchs und schwalben winterquartier vorr. bl. 7. jeweilen stelle dich als wärestu halb dum und dutzig Schuppius 550.
man wird auf dem lande ganz dutzig und dumm
Weikert Hochd. ged. 3, 61.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1774, Z. 57.

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Zitationshilfe
„dutzig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/dutzig>, abgerufen am 06.07.2020.

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