Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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elendig

elendig,
miser, eine nachdrückliche fortbildung von elend: der weg in dieser welt war elendig. 4 Esr. 7, 12; was hilft es, dasz in einer gesellschaft, wo deine majestät auch ist, dir ein groszes lob zugeeignet werde, da inzwischen die elendige unterthanen über dich seufzen. pers. baumg. 1, 29; wenn sie sich unglückselig erkennen, sie hingegen mich elendig nennen wird. Butschky kanzl. 863.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 412, Z. 23.

elendig, adv.

elendig, adv.
misere:
sonder hat geliebet ehr und zucht,
drob ins ellend gnommen die flucht,
und drob so ellendig verdorben.
Ayrer 258ᶜ;
der esel ist elendig und schmerzlich verrecket. pers. baumg. 5, 5; zog mit einer frauen und ältestem sohn elendig aus der welt. beschr. orient. ins. 152.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 412, Z. 30.

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eintreffung elsebeere
Zitationshilfe
„elendig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/elendig>, abgerufen am 03.12.2021.

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