Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

emde, n.

emde, n.
chordum, grummet, aus âmât (Graff 2, 653) uomât, wie grummet aus gruonmât, mhd. ômet, uomet (mhd. wb. 2, 21ᵃ), Dasypodius 42ᵇ hat embde, Maaler 101ᵇ, Henisch 877, 11, Denzler 168 schreiben embd, Stalder 1, 99 ämd, emd, es ist die schweizerische, schwäbische form, die bairische lautet amat. Schmeller 1, 53: ein fuoder höwes oder emdes. Schreiber freib. urk. 1, 550 (a. 1369); unser wisen sond ingeschlagen werden bis das embd darus kompt. weisth. 1, 130; der sol jerlich aim vogt ain fuoder höw und ain fuoder embt usz der wis füeren. 1, 211; unter der farenden hab wird verstanden wein, korn, hafer, roggen, heuw, ämbd. 1, 291; item eim jeglichen kirman sol sin empt befrid sin unz sant Gallentag. 1, 418; die spate matten übermäien, auf das man emde oder aumet mache. Sebiz 59; korn schneiden, meyen gras und embd. Thurneisser archidoxa 10.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 419, Z. 40.

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Zitationshilfe
„emde“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/emde>, abgerufen am 22.10.2021.

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