Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

empfängnis, f.

empfängnis, f.
conceptio, nnl. ontvangenis: die empfängnis eines kindes. pers. rosenth. 7, 20; es war einer von den seufzern, die sich nicht verleugnen lassen, ich sah ihm von seiner empfängnis an zu, wie er sich aus ihrem schönen busen allgemach empor arbeitete. Wieland 11, 288; ein gemüt, in welchem die saat eines groszen schicksals ausgesäet worden, das die entwickelung dieser empfängnis abwarten musz. Göthe 17, 217; meine gebeine zerflieszen in einem bewustsein, wofür deine seele keine empfängnis hat. Klingers th. 4, 150.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 423, Z. 68.

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Zitationshilfe
„empfängnis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/empf%C3%A4ngnis>, abgerufen am 16.10.2021.

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