Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

empfehl, m.

empfehl, m.
commendatio, fr. recommandation, höflichkeitsbezeugung: ich bitte meinen gehorsamen und schuldigsten empfehl zu vermelden. Ettners hebamme s. 33;
du wirst schon glücklich sein, bleibt dir nur wenn ich sterbe,
mein name zum empfehl und meine zucht zum erbe.
J. E. Schlegel 1, 332;
macht ihr meinen empfehl! Lessing 1, 521; meinen empfehl an alle freunde. 12, 177; meinen empfehl an die ihrigen. 12, 504. 530; tausend empfehle an unsern lieben commissionsrath. Rabeners br. 272; meinen empfehl an ihre frau liebste. Nicolai Sebaldus Nothanker 1, 54; die botschafter hättens ihnen abgeschlagen sich bei ihrer republik dortiger aufnahme halben zu bemühen, weil sie sich jetzo, da sie an die Deutschen gesandt würden, ganz und gar nicht auf solche empfehle einlassen könnten. Klopstock 12, 396; sagts euern damen, bringt meinen empfehl! Fr. Müller 3, 59; überbringe der versammlung daselbst, nebst meinem empfehl, folgende vergleichsvorschläge. Thümmel 4, 29;
befördrung geht euch nach empfehl und gunst.
preferment goes by letter and affection.
Othello 1, 1;
kein fürstlicher empfehl an meinen herrn?
no princely commendations to my king?
Henry VI. first part 5, 3.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 424, Z. 15.

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Zitationshilfe
„empfehl“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/empfehl>, abgerufen am 16.10.2021.

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