Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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emporschwellen

emporschwellen,
intumescere, aufschwellen:
Philo schwoll empor (redete hochmütig): 'er sterb, er sterbe!'
Messias 6, 477;
wie, mit giften geweidet, ein drache der wildnis im lager
harret des hirten und hoch von verderblichem grimm emporschwillt.
Bürger 235ᵇ;
als nun weich und sauber das hochzeitbette geschmückt war,
und zwei trauliche kissen sich lilienweisz aneinander
dehneten, lilienweisz auch die luftige deck emporschwoll.
Luise 3, 2, 611;
noch nicht hatte die fichte getrotzt blaudunkeler brandung,
oder den winden emporschwellende segel gespannt.
Voss Tibull 1, 4, 38.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 440, Z. 37.

emporschwellen

emporschwellen,
inflare:
ja kein tief athem schwellt
die lassen bälg empor.
Lohenstein 54, 114;
denn die ehrsucht schwellte das herz ihm empor.
Messias 7, 630.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 440, Z. 50.

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Zitationshilfe
„emporschwellen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/emporschwellen>, abgerufen am 24.10.2021.

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