Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

emportragen

emportragen,
sursum efferre: da kam die sindflut vierzig tage auf erden und die wasser wuchsen und huben den kasten auf und trugen in empor uber der erden. 1 Mos. 7, 17; noch wil in dennoch unser gn. h. ganz empor tragen (in seiner gunst). Galmy 57;
der haufen nahte sich wütend,
trug die flammen empor und irrte mit suchendem auge
durchs labyrinth der bäum und der nacht.
Messias 6, 35;
als aus rauch und flamme
mit eins er vor uns stand, im starken arm
empor (hoch) sie tragend.
Lessing 2, 195.
mhd. dâ innes löblîch truoc enbor
zwei hiufel tratz ëben gedræt.
Helbl. 1, 1110;
dirre arm hôchvertic michel pîn
treit gar vil schüeler nu enbor.
Renn. 16566.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 441, Z. 76.

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Zitationshilfe
„emportragen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/emportragen>, abgerufen am 24.10.2021.

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