Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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endig

endig,
weiterbildung des part. praes. auf ende, mit fortdauer des tons: lebènde, lebèndig; reuènde, reuèndig; tobènde, tobèndig; wofür jedoch bald auch lébendig, réuendig, tóbendig zu gelten begann. die nd. mundart hat solcher adj. noch andere: hüppendig, swippendig u. s. w.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 461, Z. 40.

endig

endig,
von ende abgeleitet, fast nur in zusammensetzungen:
1)
cornutus, vom hirsch: zweiendig, dreiendig, achtendig, zehnendig.
2)
ausendig, continuus: den ganzen ausendigen tag, die ausendige nacht, wie sonst den ganzen geschlagnen tag. Stalder 1, 343. wurde 1, 850 vergessen anzuführen, wohin es gehört.
3)
unendig, was unendlich, ungeschickt, unrüstig, träge:
es hett ein reicher mann ein knecht,
der war einfeltig und ganz schlecht,
in allen sachen gar unendig.
Waldis 2, 61 s. 119.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 461, Z. 45.

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Zitationshilfe
„endig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/endig>, abgerufen am 26.10.2021.

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