Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

endung, f.

endung, f.
1)
was ende, endigung, beendigung:
ich dacht das sind die göttin drei,
darvon Ovidius der grosz
schreibt, wie sie dem menschlichen leben
anfang, mittel und endung geben.
H. Sachs I, 367ᵈ;
ich würde durchaus nicht, auch wol in langer zeit,
ein endung oder schlusz in solchem können finden,
wolt ich der blumen meng hieher zusammen tragen
aus den verrichtungen und thaten diser leut.
Rompler 103;
bis in die spate nacht,
bis Prognes schwester auch dem gall (gesang) ein endung macht.
133;
'zu endung unsers zwists mag uns die elster richten'
sagt die mit der dohle um den preis der schönheit streitende taube in J. A. Schlegels fabeln 195.
2)
terminatio vocis, die endung eines worts.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 467, Z. 5.

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Zitationshilfe
„endung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/endung>, abgerufen am 28.10.2021.

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