Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

engelsbild, n.

engelsbild, n.
forma divina, deliciae: dasz sie eine geschleierte geisz für ein engelsbild ansiehet. Machiavellischer hocuspocus. 1675. s. 170;
hier musz sich Selimor in wind und schnee gedulden,
bis dasz sein engelsbild, um die er gerne friert,
ihn durch das hinterhaus ins vörderstübchen führt.
Günther 465;
und wie ein engelsbild ob einer todtengruft
läszt Oberon sich jetzt auf einem wölkchen sehen.
Oberon 5, 68.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1859), Bd. III (1862), Sp. 476, Z. 26.

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Zitationshilfe
„engelsbild“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/engelsbild>, abgerufen am 21.10.2021.

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