Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

enhindern

enhindern,
dasselbe, noch häufiger bei Luther: was sollt uns glück widerfaren, wenn wir so verkert handeln und die biblien, das heilig gottes wort, so enhindern (zurück, hintan) setzen. 1, 311ᵇ; wo des glaubens lere enhindern gesetzt und die werk herfür gezogen werden. 3, 36ᵃ; das Carlstad mein bildabthun enhindern setzt. 3, 38ᵇ; wie aber das war sei, wöllen wir basz enhindern (bis auf weiter hinten) sparen. 3, 81ᵇ; von den andern wissen wir nichts, ist aber zu denken, das sie enhindern in Sems land sind kommen. 4, 66; da damit der neheste enhindern bracht wird. 4, 407ᵃ; der Türke setzt sie weit enhindern in ein ander land. 4, 443ᵇ; wollen sie Juda folgen, so müssen sie enhindern ins alte testament. 5, 163ᵃ; was nu das danken sei und ganzes herz, wöllen wir enhindern sparen auf unsern verstand. 5, 204ᵇ; und ich thürste seinen schrecklichen bann heiszen nemen und enhindern füren, und die nasen dran wischen, da Adams kinder aufsitzen. 5, 231ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 482, Z. 71.

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Zitationshilfe
„enhindern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/enhindern>, abgerufen am 24.10.2021.

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