Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

entbeben

entbeben,
tremule elabi, excidere, entzittern, erst nach 1750 gebildet:
mit seiner purpurfarbe wehn
kam sieg auf unser heer,
dem feind, kaum hat er ihn gesehn,
entbebte schwert und sper.
Hölty 227, 8;
mancher leise wunsch entbebte
seufzend meiner brust.
Stolberg 1, 233;
allen entbebet dir,
Here, ein schmachtender blick.
4, 62;
dasz thränen mir entbeben.
Schubart 1, ...;
herzen, die gen himmel sich erheben,
thränen, die dem auge still entbeben.
Matthisson ged. 5;
Hektor erscheint,
und wo er stürzt, da entbebst nicht du allein ihm.
Voss.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 492, Z. 21.

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Zitationshilfe
„entbeben“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/entbeben>, abgerufen am 28.10.2021.

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