Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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entbehren

entbehren
carere, mangeln, ermangeln, entraten, ahd. inpëran (Graff 3, 145), mhd. enbërn (wb. 1, 155ᵇ), nnl. ontberen, schw. umbära, vgl. undvara, dän. undväre. kein ags. ođbëran. Luther und mehrere schreiben empern, nur weish. Sal. 17, 9 steht entbern; alle älteren aber halten noch das mhd. starke verbum fest, praes. enbir, praet. enbar, part. enborn, erst im 17 jh. mag entbehre, entbehrte, entbehrt aufkommen, wie nl. ontbeerde, ontbeerd. auffällt, dasz Dasypodius, Frisius, Maaler, Henisch das wort überall nicht haben, Stieler schreibt entbären, stellt aber nur den inf. auf, Denzler entbähren. im voc. theut. 1482 g 2ᵃ ist embern, g 4ᵃ enperen. Keisersberg, Schwarzenberg und andere gebrauchen es oft. dem volk in der Schweiz, in Schwaben, Baiern scheint es ungewöhnlich. so die form, schwieriger die bedeutung. beren ist ferre, tragen, entberen wäre wörtlich auferre, enttragen, doch der entbehrende entträgt nicht, nimmt sich nicht, es wird, ist ihm enttragen, genommen, ihm entgeht. entbehren musz also aus einem intransitiven sinn der wurzel entspringen. fasse man behren als bei sich tragen, an sich tragen, haben, so wird entbehren nicht mehr an sich tragen, nicht mehr haben, nicht haben, mangeln, ungefähr wie rathen bedeutet walten, entrathen nicht mehr walten, mangeln. Beneckes ansicht, das mhd. enbërn sei völlig verschieden vom nhd. entbehren scheint unbegründet, beide gewähren denselben sinn und die erlöschende starke flexion ändert darin, wie sonst in vielen fällen, nichts. intransitiv steht das verbum entweder ohne casus oder mit dem gen. der sache, allmälich fand sich auch ein transitiv mit dem acc. ein. das verbum pflegt von adverbien wie leicht, gern, viel, ganz und gar, oder schwer, ungern, kaum, wenig begleitet zu sein. entbehren hat immer bezug auf den entbehrenden, mangeln und fehlen stehn allgemeiner, die ausdrücke es mangelt, fehlt geld werden mit ich entbehre geldes erst durch ein zugefügtes mir gleichbedeutend. missen, vermissen ist auch carere, geht aber auf ein verlornes, bestimmt gesuchtes. darben und bedürfen sind egere, indigere, d. h. bezeichnen noth, die im bloszen entbehren und nicht haben unenthalten ist, sehnsucht und leid kann darin liegen. Alberus hat folgenden artikel: careo, egeo, indigeo, vaco, ich emper, mangel, leid armut, ich darb, bedarf, mir feelt, mangelt, hab nit, ich kans empern, possum carere.
1)
entbehren zuweilen ohne casus, der sich doch leicht hinzu denkt:
ein kräi ist uszgeflogen
dem steinbock in sin land.
kräi, du hettest wol emborn (es unterlassen),
werest bliben in dinem nest.
Körners hist. volksl. 35;
freude! da stehts, ein geniuswerk, und mir ist doch
etwas nicht da. ich entbehre.
Klopstock 2, 49;
entbehren sollst du, sollst entbehren!
das ist der ewige gesang,
der jedem an die ohren klingt.
Göthe 12, 80.
2)
mit persönlichem gen. schon könig Heinrich:
swër nu disiu liet singe vor ir,
dër ich sô gar unsenfteclich enbir,
ëʒ sî wîb oder man, dër habe si gegrüeʒet von mir.
MS. 1, 1ᵃ;
jon weiʒ ich niht ein ende,
wie lange ich dîn enbir.
Walth. 89 28;
ich dîn unsanft enbir.
GA. 2, 279;
waʒ sol ich, swenn ich dîn enbir?
Iw. 1466.
nhd. seind gott willkomen, Danhauser,
ich hab eur lang emboren.
Uhland 765;
man kan ir in der stad nicht emperen. Sirach 38, 36; ist doch kein dorf so klein, das eins schreibers emperen künde. Luthers vorr. zu Menii oecon. christ. 1529 a 3ᵃ;
der weiber und des weins auf ewig zu entbehren.
Wieland 5, 183;
sie (die sitte) heischt, dasz deine andern töchter in
Mycen der mutter länger nicht entbehren.
Schiller 223ᵇ.
3)
mit sächlichem gen.
dër andern bet ich wol enbær.
Helbl. 4, 851;
doch so ain arzt lang practicirt,
der kunst und frümkait nit entpirt.
Schwarzenberg 137, 1;
geiz und hoffart ist mein begir,
drüm raubs und brands ich nit empir.
146, 1;
al gründ erzälen nach der leng
geprauchet wort ain grosze meng.
aus hailger schrift der ich empir,
hät mich darin vergangen schier.
154, 2;
wer groszer laster nit entbirt,
des schand und straf untödlich wirt.
158, 1;
es dunkt mich nit guͦte noch bewerte münz sin, widerwertigkeit und liden zuͦ haben, ich enbir sin wol. Keisersberg bilg. 82ᵃ; da die thier unter sie furen und die schlangen mit haufen so zischten, das sie auch in die luft, welcher sie doch nicht entberen konden, nicht gern sahen. weish. Sal. 17, 9; man solte fasten und alle übung dahin richten, das sie den alten Adam, die sündliche natur drückten und geweneten zu empern alles des, das diesem leben lustig ist. Luther 1, 186ᵇ; wenn wir krank sind oder der eines (unius) emperen müssen. 5, 44ᵇ; wenn wir solten der luft eines vaterunser lang emperen. ebenda; dasz man dem so wider eingesetzt bedenkzeit geben und in zufriden lassen sol, so lang er des seinens (segnens) entborn hat. Nigrinus papist. inquisition s. 118; sie solten es (ejus) lieber emporen haben, denn es was in keinem guten geschehen. Agricola spr. wörter nᵒ 488;
wann jemand wil zu viel begern,
der musz darnach auch des empern,
das ihm zuvor gott hat beschert.
Alberus Esop 19ᵇ;
als sies nun wolten nicht empern,
da gab ihn Jupiter ein herrn.
21ᵃ;
mit nichten soltu dich beschwern,
dein obrigkeit herzlich zu ehrn,
man kan ir warlich nit empern.
33ᵇ;
ja sag ich dir, es möcht vielleicht,
du werst gestorben ungebeicht,
damit der absolutz entborn,
so werst mit leib und seel verlorn.
Waldis 4, 1 bl. 207ᵇ;
dasz ich jetz musz entpären
der lieben gegenwart, des huldgesprächs, der lären (belehrungen).
Rompler 81;
wir können vieler ding entbehren
und dies und jenes nicht begehren,
doch werden wenig männer sein,
die weiber hassen und den wein.
Hagedorn 3, 102;
ein geschenk, dessen sie besser hätten entbehren mögen. Wieland 15, 13.
4)
allmälich schlich statt des gen. der persönliche wie sächliche acc. ein, wodurch das verbum transitiv wurde und den sinn von missen, vermissen, verlieren, sich nehmen lassen empfieng: denn alles was ir verlieret oder emperen müszt umb des evangelii willen, das ist stracks gott selber in seiner person geopfert und gegeben. Luther 6, 16ᵇ; das er lieber hundert gülden (was doch auch ein gen. pl. sein könnte) emporen hätte. Mich. Neander menschensp. 47ᵇ; ardelio, ein fürwitziger, unruwiger mensch, der vil auszrichten wil, das (zu thun) er doch kein befehl hat und man wol entpern künd. Alberus;
andre völlen (füllen), sich entleeren,
lohnen, doch den dienst entberen,
immer geben, nimmer nemen,
nimmer lachen, immer grämen.
Logau 1, 65, 61;
ja, eh ich diesen rein entbehre,
so meid ich lieber gut und land.
Gellert 1, 70;
geniesze was dir gott beschieden,
entbehre gern was du nicht hast,
ein jeder stand hat seinen frieden,
ein jeder stand auch seine last.
2, 135;
wir alle sprechen gern,
und frauenzimmer, meine herrn,
sind ganz und gar nicht da, die sprache zu entbehren.
Joh. Benj. Michaelis im alm. der d. musen 1771 s. 3;
doch, Doris, weil ich dich niemals entbehren lerne,
so straf ich manchesmal des trägen schicksals schlusz.
Rost schäferged. s. 65;
der fürstentochter eitlen überflusz
froh zu entbehren.
Gotter 1, 3;
die arme schlingen um den liebsten hals
des armen flüchtlings, ach, des lang entbehrten!
Schiller 237ᵇ;
schon lange zeit entbehr ich im gefängnis
der kirche trost, der sacramente wolthat.
407ᵃ;
fürwahr ein groszes glück, das man entbehren könnte.
Göthe 7, 5;
begegn ihm, dasz er glaubt, du könntest ihn entbehren.
7, 9.
5)
selten erscheint ein reflexives sich entbehren im sinne von sich verstecken, sich wegthun, entfernen, also deutlich enttragen: auf solches haben sie ein process angefangen mit beten, fasten und die leut beschworen, da hat sich der teufel gleich entboren, als sei er hinweg, und aber es ist nicht. Paracelsus 2, 264ᵇ. dieser merkwürdigen bedeutung gedenkt auch Adelung als einer oberdeutschen, ohne beleg.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 492, Z. 36.

entbehren

entbehren
carere, mangeln, ermangeln, entraten, ahd. inpëran (Graff 3, 145), mhd. enbërn (wb. 1, 155ᵇ), nnl. ontberen, schw. umbära, vgl. undvara, dän. undväre. kein ags. ođbëran. Luther und mehrere schreiben empern, nur weish. Sal. 17, 9 steht entbern; alle älteren aber halten noch das mhd. starke verbum fest, praes. enbir, praet. enbar, part. enborn, erst im 17 jh. mag entbehre, entbehrte, entbehrt aufkommen, wie nl. ontbeerde, ontbeerd. auffällt, dasz Dasypodius, Frisius, Maaler, Henisch das wort überall nicht haben, Stieler schreibt entbären, stellt aber nur den inf. auf, Denzler entbähren. im voc. theut. 1482 g 2ᵃ ist embern, g 4ᵃ enperen. Keisersberg, Schwarzenberg und andere gebrauchen es oft. dem volk in der Schweiz, in Schwaben, Baiern scheint es ungewöhnlich. so die form, schwieriger die bedeutung. beren ist ferre, tragen, entberen wäre wörtlich auferre, enttragen, doch der entbehrende entträgt nicht, nimmt sich nicht, es wird, ist ihm enttragen, genommen, ihm entgeht. entbehren musz also aus einem intransitiven sinn der wurzel entspringen. fasse man behren als bei sich tragen, an sich tragen, haben, so wird entbehren nicht mehr an sich tragen, nicht mehr haben, nicht haben, mangeln, ungefähr wie rathen bedeutet walten, entrathen nicht mehr walten, mangeln. Beneckes ansicht, das mhd. enbërn sei völlig verschieden vom nhd. entbehren scheint unbegründet, beide gewähren denselben sinn und die erlöschende starke flexion ändert darin, wie sonst in vielen fällen, nichts. intransitiv steht das verbum entweder ohne casus oder mit dem gen. der sache, allmälich fand sich auch ein transitiv mit dem acc. ein. das verbum pflegt von adverbien wie leicht, gern, viel, ganz und gar, oder schwer, ungern, kaum, wenig begleitet zu sein. entbehren hat immer bezug auf den entbehrenden, mangeln und fehlen stehn allgemeiner, die ausdrücke es mangelt, fehlt geld werden mit ich entbehre geldes erst durch ein zugefügtes mir gleichbedeutend. missen, vermissen ist auch carere, geht aber auf ein verlornes, bestimmt gesuchtes. darben und bedürfen sind egere, indigere, d. h. bezeichnen noth, die im bloszen entbehren und nicht haben unenthalten ist, sehnsucht und leid kann darin liegen. Alberus hat folgenden artikel: careo, egeo, indigeo, vaco, ich emper, mangel, leid armut, ich darb, bedarf, mir feelt, mangelt, hab nit, ich kans empern, possum carere.
1)
entbehren zuweilen ohne casus, der sich doch leicht hinzu denkt:
ein kräi ist uszgeflogen
dem steinbock in sin land.
kräi, du hettest wol emborn (es unterlassen),
werest bliben in dinem nest.
Körners hist. volksl. 35;
freude! da stehts, ein geniuswerk, und mir ist doch
etwas nicht da. ich entbehre.
Klopstock 2, 49;
entbehren sollst du, sollst entbehren!
das ist der ewige gesang,
der jedem an die ohren klingt.
Göthe 12, 80.
2)
mit persönlichem gen. schon könig Heinrich:
swër nu disiu liet singe vor ir,
dër ich sô gar unsenfteclich enbir,
ëʒ sî wîb oder man, dër habe si gegrüeʒet von mir.
MS. 1, 1ᵃ;
jon weiʒ ich niht ein ende,
wie lange ich dîn enbir.
Walth. 89 28;
ich dîn unsanft enbir.
GA. 2, 279;
waʒ sol ich, swenn ich dîn enbir?
Iw. 1466.
nhd. seind gott willkomen, Danhauser,
ich hab eur lang emboren.
Uhland 765;
man kan ir in der stad nicht emperen. Sirach 38, 36; ist doch kein dorf so klein, das eins schreibers emperen künde. Luthers vorr. zu Menii oecon. christ. 1529 a 3ᵃ;
der weiber und des weins auf ewig zu entbehren.
Wieland 5, 183;
sie (die sitte) heischt, dasz deine andern töchter in
Mycen der mutter länger nicht entbehren.
Schiller 223ᵇ.
3)
mit sächlichem gen.
dër andern bet ich wol enbær.
Helbl. 4, 851;
doch so ain arzt lang practicirt,
der kunst und frümkait nit entpirt.
Schwarzenberg 137, 1;
geiz und hoffart ist mein begir,
drüm raubs und brands ich nit empir.
146, 1;
al gründ erzälen nach der leng
geprauchet wort ain grosze meng.
aus hailger schrift der ich empir,
hät mich darin vergangen schier.
154, 2;
wer groszer laster nit entbirt,
des schand und straf untödlich wirt.
158, 1;
es dunkt mich nit guͦte noch bewerte münz sin, widerwertigkeit und liden zuͦ haben, ich enbir sin wol. Keisersberg bilg. 82ᵃ; da die thier unter sie furen und die schlangen mit haufen so zischten, das sie auch in die luft, welcher sie doch nicht entberen konden, nicht gern sahen. weish. Sal. 17, 9; man solte fasten und alle übung dahin richten, das sie den alten Adam, die sündliche natur drückten und geweneten zu empern alles des, das diesem leben lustig ist. Luther 1, 186ᵇ; wenn wir krank sind oder der eines (unius) emperen müssen. 5, 44ᵇ; wenn wir solten der luft eines vaterunser lang emperen. ebenda; dasz man dem so wider eingesetzt bedenkzeit geben und in zufriden lassen sol, so lang er des seinens (segnens) entborn hat. Nigrinus papist. inquisition s. 118; sie solten es (ejus) lieber emporen haben, denn es was in keinem guten geschehen. Agricola spr. wörter nᵒ 488;
wann jemand wil zu viel begern,
der musz darnach auch des empern,
das ihm zuvor gott hat beschert.
Alberus Esop 19ᵇ;
als sies nun wolten nicht empern,
da gab ihn Jupiter ein herrn.
21ᵃ;
mit nichten soltu dich beschwern,
dein obrigkeit herzlich zu ehrn,
man kan ir warlich nit empern.
33ᵇ;
ja sag ich dir, es möcht vielleicht,
du werst gestorben ungebeicht,
damit der absolutz entborn,
so werst mit leib und seel verlorn.
Waldis 4, 1 bl. 207ᵇ;
dasz ich jetz musz entpären
der lieben gegenwart, des huldgesprächs, der lären (belehrungen).
Rompler 81;
wir können vieler ding entbehren
und dies und jenes nicht begehren,
doch werden wenig männer sein,
die weiber hassen und den wein.
Hagedorn 3, 102;
ein geschenk, dessen sie besser hätten entbehren mögen. Wieland 15, 13.
4)
allmälich schlich statt des gen. der persönliche wie sächliche acc. ein, wodurch das verbum transitiv wurde und den sinn von missen, vermissen, verlieren, sich nehmen lassen empfieng: denn alles was ir verlieret oder emperen müszt umb des evangelii willen, das ist stracks gott selber in seiner person geopfert und gegeben. Luther 6, 16ᵇ; das er lieber hundert gülden (was doch auch ein gen. pl. sein könnte) emporen hätte. Mich. Neander menschensp. 47ᵇ; ardelio, ein fürwitziger, unruwiger mensch, der vil auszrichten wil, das (zu thun) er doch kein befehl hat und man wol entpern künd. Alberus;
andre völlen (füllen), sich entleeren,
lohnen, doch den dienst entberen,
immer geben, nimmer nemen,
nimmer lachen, immer grämen.
Logau 1, 65, 61;
ja, eh ich diesen rein entbehre,
so meid ich lieber gut und land.
Gellert 1, 70;
geniesze was dir gott beschieden,
entbehre gern was du nicht hast,
ein jeder stand hat seinen frieden,
ein jeder stand auch seine last.
2, 135;
wir alle sprechen gern,
und frauenzimmer, meine herrn,
sind ganz und gar nicht da, die sprache zu entbehren.
Joh. Benj. Michaelis im alm. der d. musen 1771 s. 3;
doch, Doris, weil ich dich niemals entbehren lerne,
so straf ich manchesmal des trägen schicksals schlusz.
Rost schäferged. s. 65;
der fürstentochter eitlen überflusz
froh zu entbehren.
Gotter 1, 3;
die arme schlingen um den liebsten hals
des armen flüchtlings, ach, des lang entbehrten!
Schiller 237ᵇ;
schon lange zeit entbehr ich im gefängnis
der kirche trost, der sacramente wolthat.
407ᵃ;
fürwahr ein groszes glück, das man entbehren könnte.
Göthe 7, 5;
begegn ihm, dasz er glaubt, du könntest ihn entbehren.
7, 9.
5)
selten erscheint ein reflexives sich entbehren im sinne von sich verstecken, sich wegthun, entfernen, also deutlich enttragen: auf solches haben sie ein process angefangen mit beten, fasten und die leut beschworen, da hat sich der teufel gleich entboren, als sei er hinweg, und aber es ist nicht. Paracelsus 2, 264ᵇ. dieser merkwürdigen bedeutung gedenkt auch Adelung als einer oberdeutschen, ohne beleg.
Fundstelle
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Zitationshilfe
„entberen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/entberen>, abgerufen am 25.10.2021.

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