Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

entblühen

entblühen,
1)
efflorescere:
aus dem kampf gieng endlich der sieg hervor,
und der kraft entblühte die milde.
Schiller 51ᵃ;
doch fürchte drum nicht deines hauses fall!
in einer jungfrau lebt es glänzend fort,
und sceptertragende monarchen, hirten
der völker werden ihrem schosz entblühn.
469ᵇ;
dort nur glühet,
was würdig sein gebild beseelen kann,
der quell, dem alle lebensfüll entblühet.
A. W. Schlegel im musenalm. 1798 s. 58.
2)
deflorescere, doch ungewöhnlich:
als sie dem jungen leben entblühend, heiter und freudig
in die gefilde des friedens hinüber schlummerte.
Messias 4, 676, wo die ausg. 1756 wegblühend.
entblühen, verblühen. Rädlein 239ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 501, Z. 15.

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Zitationshilfe
„entblühen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/entbl%C3%BChen>, abgerufen am 26.10.2021.

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