Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

entedeln

entedeln,
dehonestare, schänden, verderben, nnl. ontedelen. ahd. intedelen degenerare. N. Bth. 135. mhd.
und hât sich sëlb entedilt gar.
Martina 26, 67;
aber der unnutz und diu manigvaltikeit der worte entedelt die kraft. Eckhart 125, 26. nhd. so kann die wortmengerei, die unsere rede der herschaft einer fremden grammatik unterwirft, für sie nicht anders als entedelnd und verderblich sein. Kolbe noch ein wort über sprachreinheit s. iii.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 509, Z. 65.

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Zitationshilfe
„entedeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/entedeln>, abgerufen am 20.10.2021.

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