Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

entfalben

entfalben,
decolorare, entfärben, doch nicht, wie dies, mit privativem, sondern mit dem gelinden ent gebildet, fahl werden lassen, fahl machen:
wie morgenduft die flur entfalbe,
das tusch ich hin mit sauberm fleisz,
läszt Schlegel den Matthisson im wettgesang sagen; der begeisterte selbst wird vor ihnen (den kalten menschen) vernichtet und entfalbt sich mager, so wie sich im frost die fettesten gesichter zu hageren einziehen. J. P. dämm. 33.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 513, Z. 52.

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Zitationshilfe
„entfalben“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/entfalben>, abgerufen am 20.10.2021.

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