Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

entrostigen

entrostigen,
dasselbe. figürlich: der kälen (kehle) zu lieb, die zu uben und zu entrostigen, ein gut gesetzlin bergreien, Bremberger, villanellen und winnenbergische reuterliedlein zu singen, zu gurgelen und im hals nachtigallisch zu dichten und zu uberwerfen. Garg. 175ᵇ. man sagt noch heute: des sängers stimme ist rostig geworden, eingerostet.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 588, Z. 70.

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Zitationshilfe
„entrostigen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/entrostigen>, abgerufen am 19.10.2021.

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