Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

entschwimmen

entschwimmen,
natantem se amovere, undis avehi, fort, weg schwimmen, nnl. ontzwemmen (praet. ontzwom, part. ontzwommen): er ist gar kaum entschwummen. Plut. 43; wenn unsere zehren einen flusz zu machen vermöchten, auf dem wir aus der gefahr entschwimmen könten, so wolte ich zum aller ersten weinen und euch mit meinem exempel fürgehen. Opitz Arg. 2, 51; nahm die gelegenheit in acht und entschwamm seinen hütern über den wol eine halbe meile breiten flusz. Lohenstein Arm. 1, 801; der nachen war entschwommen. 2, 1128;
dasz er ein bret ergreift und tod und ach entschwimmt.
Sophon. 21, 41;
die mutter, die man wolln ersäufen, ist entschwommen.
Agripp. 60, 142;
ich habe dir erquicket seel und brust,
als kaum dein kahn der grimmen see entschwommen.
Hallmann Adonis s. 71;
die enten sind entschwommen, hinüber geschwommen; der kahn entschwamm dem ufer.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 616, Z. 75.

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Zitationshilfe
„entschwimmen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/entschwimmen>, abgerufen am 21.10.2021.

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