Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

entträufeln

entträufeln,
destillare, emanare: versammelt euch, ihr kinder, um diesen priester, und hört die goldnen lehren, die seinem munde, wie thau dem morgengewölk, entträufeln. Schubarts deutsche chronik auf 1775 s. 638;
dasz nicht der morgenthau
ihr (der blume) entträufle.
Stolberg 1, 127;
doch gewachsenes gefieder
in der nächte duft,
mir entträufeln seh ichs wieder
an des morgens luft.
Rückert 268.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 640, Z. 9.

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Zitationshilfe
„entträufeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/enttr%C3%A4ufeln>, abgerufen am 24.10.2021.

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