Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

entwanken

entwanken,
nutantem abire, effugere, mhd. entwenken:
nu lânt in niht entwenkin,
ir suln in heiʒen henkin.
Reinh. 1851;
ërne mac dës niht entwenken,
ërne müeʒe hër vür.
Iw. 1288;
dicke besazte ër sînen muot,
als dër gevangene tuot,
wie ër in möhte entwenken.
Trist. 296, 25.
nhd. nun kehre wieder, nun entwanke
dem wonnebett, du hast genug,
sonst wirst du trunken, mein gedanke.
Bürger 26ᵇ;
die freundlichen himmelslichter entwanken und entfliehen, indem wir sprechen. Tieck Sternb. 2, 172.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 646, Z. 23.

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Zitationshilfe
„entwanken“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/entwanken>, abgerufen am 16.10.2021.

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