Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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erarmen

erarmen,
ad egestatem redigi, verarmen:
ditz lant ist sô erarmet.
Helbling 15, 733.
nhd. das er verzert sein gut und hab,
bisz er zu letsten gar erarmt.
Waldis 3, 92;
von dem ich hofnung hab, das er reich werde oder warten sol, das er erarme. Fischart ehz. 486; und haben wir in diesem land wol erfahren, dasz deren etliche sind, die soviel saufen können, dasz ein ganzes dorf darüber musz erarmen und zu grunde gehen. Philand. 2, 237; die hernach erarmet widerumb sind zu gesundheit kommen. 2, 469; wie die kaufleut erarmten und banquerotierten. Simpl. vogelnest cap. 23; der sich der armen annimmt, kann niemal erarmen. häufig heiszt es im 17 jh. unsere erarmte unterthanen, die erarmten leute. noch Rädlein 244ᵇ, Steinbach 1, 37.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 697, Z. 3.

erärmen

erärmen,
facere pauperem, arm machen. Maaler 107ᶜ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 697, Z. 17.

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Zitationshilfe
„erarmen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erarmen>, abgerufen am 18.10.2021.

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