Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbötig

erbötig,
was erbietig: in allem ungespart leibs, guts und lebens aufs unterthenigst willig und erbötig. churf. Johann bei Luther 5, 32ᵃ;
wir haben dis vollbracht
was eine fürstin soll, was eine frau in macht
und mutter hat in trew erbötig noch zu wagen.
Gryphius 1, 109;
herr kaiser, grosz hab ich so eben nichts nöthig,
doch seid ihr im ernst mir zu gnaden erbötig,
so will ich mir bitten zum ehrlichen lohn
für meinen hochwürdigen herren pardon.
Bürger 67ᵇ;
must das den herren überlassen,
dies zu erweisen sind erbötig.
Göthe ...
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 734, Z. 79.

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Zitationshilfe
„erbötig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erb%C3%B6tig>, abgerufen am 25.10.2021.

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