Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbübel, n.

erbübel, n.
malum avitum: es ist nicht zu leugnen, dasz ein gewisser schwindelgeist ein erbübel in der familie Adams ist. Wieland 8, 110; das erbübel eines hauses, dasz von jeher in diese familie durch ehebruch fremdes blut gekommen ist. Klinger 1, 458; die neigung zur willkür ist das politische erbübel des menschlichen geschlechts. Wachsmuth gesch. Frankr. 3, 461.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 743, Z. 6.

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Zitationshilfe
„erbübel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erb%C3%BCbel>, abgerufen am 18.10.2021.

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