Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbühnen

erbühnen,
imbuere, instruere, versehen, ausstatten: was gott der herr von im wöll, das treibt er für und für, bis das er ganz darin gefasset und erbünet wirt. Keisersberg selenp. 16ᶜ; der altvatter fragt in, was im anleg, als man dan das gar bald einem menschen abmerket, und getorst es dem altvatter nicht sagen, denn er schamet sich sein, und schreib es an ein brief und gab es im, der was erbünt mit den dingen. und da er es gelas, da sprach er zuͦ im, leg dein hand auf mein haupt, der bruͦder thet es, da sprach der altvatter, dein sünd wil ich uber mich nemen. s. d. m. 19ᵃ. vgl. bühnen 2, 510. durchbühnen 2, 1596.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 743, Z. 42.

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Zitationshilfe
„erbühnen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erb%C3%BChnen>, abgerufen am 24.10.2021.

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