Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbütig

erbütig,
was erbietig und erbötig: so soll unser amptman, castner oder richter den tetter fragen, ob er sölche sein furgegebne entschuldigung gnugsam beweisen könne. so er dann das durch sich oder seinen anwalt furderlich zu thun erpütig ist, so sol u. s. w. bambergische halsgerichtsordn. von 1507 art. 176 (die Carolina hat dafür urpüttig); auch mit leib und gut zu dienen und folgen allezeit erbütig, willig und geflissen. Luther 6, 12ᵃ; drumb bin ich nochmals unterthäniglich erbütig. br. 1, 549. andremal hat Luther auch urbütig.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 743, Z. 73.

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Zitationshilfe
„erbütig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erb%C3%BCtig>, abgerufen am 14.10.2021.

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