Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbangen

erbangen,
pavescere: mein herz erbangt, cor meum trepidat;
du nun hangest   und erbangest,
frommes thierlein ohn betrug,
zagest, bebest,   kaum noch lebest,
ruckest zu dem letzten zug.
Spee trutzn. 300 (271)
auf! zwingt kein fehl dich zu erbangen,
so nimm am tage mich gefangen.
Bürger 92ᵃ;
an jenem tag, da mich der fürstenbote
zur königswahl beschied und ich erbangend
abwehrte den erhabenen beruf.
Uhlands Ludwig 145;
nicht mehr in unendlicher schwermut verlangt und erbangt das gemüt.
Platen 80.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 700, Z. 27.

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Zitationshilfe
„erbangen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbangen>, abgerufen am 18.10.2021.

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