Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbeizen

erbeizen,
macerari: nimm weinstein, zerstosz in zu kleinem pulver, bind in in ein grob leinin tuch, lege in darnach in einen guten starken wein und lasz in darin erbeitzen. Sebiz 395; diese stück stosz groblecht und thue sie in die vorige destillation, lasz wiederum acht tag erbeitzen. Tabernaemontanus 1588 s. 469; seuds mit dem wein, thu es in ein glas, lasz es an der sonnen erbeitzen. 1252; lasz die specerei in ein wenig weins übernacht stehn und erbeitzen. Röslin hebammenbüchlin 15. s. einbeizen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 715, Z. 27.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
entzifferungskunst erdenstelle
Zitationshilfe
„erbeizen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbeizen>, abgerufen am 17.10.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)