Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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erbellen

erbellen,
latrare, zu bellen anheben: als der dieb einbrach, erbollen die hunde und nöthigten ihn zur schnellen flucht; mhd.
an einer stat ein hunt erbal,
daʒ über al die wërlt erschal.
Freidank 109, 10;
darnâch ein hunt erbal,
daʒ alle liute die dô lëbten, hôrten sînen schal.
MS. 2, 70ᵃ
Frisch 1, 80ᵇ hat erbellen latratu impetrare.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 715, Z. 52.

erbellen, erbällen

erbellen, erbällen,
intorquere, verstauchen, verfrieren, den ballen der hand oder des fuszes verdrehen, sich die hand vergreifen, den fusz vertreten: ich habe mir die hand, die ohren erbellt. sonst auch verbellen. intr. die füsze erbellen, laufen auf, die hände, ohren erbellen, starren von frost.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 715, Z. 60.

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Zitationshilfe
„erbellen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbellen>, abgerufen am 23.10.2021.

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