Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

erbetteln

erbetteln,
emendicare: wann recht fur recht ging, so wer ich nit apt, aber ich hab die stimm erbettelt und erkauft. sch. und ernst 1546. 87; denn ich sehe, dasz alle maulaffen, so viel derselben in diesem buche versamlet, sich euren thüren nahen und vor denenselben ein vermischtes ansehen erbettlen. pol. maulaffe zueignung; er der schon vor 30 jahren war, was seine meisten tadler ziemlich erbettelt jetzt sind. Lichtenberg 3, 236; einen titel erbetteln. Gotter 1, 100; denn ein nur erzwungner oder gar erbettelter beifall genügte ihm nicht. Engel Lor. Stark cap. 27; brot erbetteln; erbetteltes geld.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 718, Z. 17.

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Zitationshilfe
„erbetteln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbetteln>, abgerufen am 21.09.2020.

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