Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbfeuer, n.

erbfeuer, n.
focus hereditarius: da fragte ich, wie es denn mit meiner freundschaft (zu Mansfeld) gieng? ward mir geantwort, meine schwäger Mackerode halten, das sie gewislich darüber müsten zu bettlern werden. das wolt gott nicht, sprach ich, haben sie doch nichts anders denn erbfeuer. Luthers br. 5, 288; die unterthanen allzu hart und scharf drücken, sie von iren erbfeuern und gütern zu bringen und schier leibeigen zu machen. 5, 437, d. i. von ererbtem haus und hof treiben.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1859), Bd. III (1862), Sp. 720, Z. 5.

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Zitationshilfe
„erbfeuer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbfeuer>, abgerufen am 22.10.2021.

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