Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbietung, f.

erbietung, f.
was erbieten: solche erbietung veracht man. Luther 3, 31ᵇ; diese erbietung sampt dem zeugnis verachten sie. 3, 33; es solle auch e. f. g. mein arme unterthänige erbietung nicht verschmahen. br. 1, 435; ich hab euch der itzigen erbietung gar lieb. Aimon b 3ᵇ; da Alard seins bruͦders erbietung hort, ward er fast erfrewet. g 1ᵇ; mit erbietung viler eren sprachen sie. D 5ᵃ; mit erbietung seiner dienste. Hans Stade a 3; der waldesel ward bewegt von dieser demütigen erbietung. Cyrillus 49; ich thue euweren fürstlichen gnaden demütiglich danken mit erbietung solches zu verdienen. buch d. liebe 33, 1; dazu waren sie geneigt mit erbietung sie wolten mir morgen um 9 uhr das geld bringen. Schweinichen 1, 270; erbietung dienstlicher angenehmigkeit. Butschky kanzl. 22; erbietung meiner dienste. 23; grosze erbietungen wurden ihm von seiten der verwandten gethan, aber alle vergeblich. Schiller 737ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 724, Z. 74.

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Zitationshilfe
„erbietung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbietung>, abgerufen am 21.10.2021.

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