Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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erbittlich

erbittlich,
exorabilis, häufiger gebraucht wird unerbittlich, inexorabilis: ob er in der zit, da er gewalt und eer gehept hat, erbittlich, barmherzig und sanftmütig gewesen sie? Riederer spiegel der rhetorik. 29ᵇ; schön leut sind leicht erbittlich. Fischart ehz. 493; der Olympia, die einen neuen reiserock und ein flaschenfutter mit wein herbei tragen liesz, verehrete er 50 zechins, welche sich zwar anfänglich sehr weigerte, dieselben anzunehmen, jedoch endlich erbittlich war und ihm die hand dafür küssete. irrg. der liebe 296.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 727, Z. 8.

erbittlich

erbittlich,
instanter, omnibus precibus: ich bedinge erbittlich, mir die vergebung widerfahren zu lassen, dasz ich seinem angenehmen zeitlichere beantwortung nicht erteilet. Butschky kanzl. 109.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 727, Z. 17.

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Zitationshilfe
„erbittlich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbittlich>, abgerufen am 19.10.2021.

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