Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erblöden

erblöden,
erubescere, vereri: erblödest du dich nicht, mir so etwas ins gesicht zu sagen?
vor den süszen reden
musz ich erblöden.
Rottmanns lust. poet. 295;
doch er erblödete nicht der rossebändiger Tydeus.
Il. 4, 387;
also wandelten beide durch gras und blumige kräuter
langsam; grillengeschwirr war ringsher, und wie erblödet
sannen sie, scheu zu begegnen dem blick und redeten wenig.
Luise 1, 112;
weg gieng er nun erblödet,
ich arme blieb allein.
Voss 6, 75.
vgl. entblöden.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 732, Z. 4.

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Zitationshilfe
„erblöden“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbl%C3%B6den>, abgerufen am 15.10.2021.

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