Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbland, n.

erbland, n.
terra hereditaria, erbe im eigentlichen sinn: mhd.
rich, hërre, dich und dîne muoter, megde kint,
an den die iuwers erbelandes vînde sint.
Walther 10, 10;
nhd. das sind die fürsten in Edom, wie sie gewonet haben in irem erblande. 1 Mos. 36, 43; und hab Demetrium verjagt und mein erbland wider eröbert. 1 Macc. 10, 52; wann dann nun unser benachbarter herr ohem ... uns ganz unverschuldter sachen, ohn einigen redlichen rechtgegründeten schein newlicher zeit hat in unsern erblanden mit feindlichem überfall dörfen ersuchen und verhochmütigen. Garg. 210ᵃ;
gedenk an dein erbland und deines diensts belohnung.
Weckherlin 182;
dasz nichts dan die unbilligkeit
darf ewer erbland von euch halten (euch vorenthalten).
545.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 728, Z. 7.

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Zitationshilfe
„erbland“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbland>, abgerufen am 24.10.2021.

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