Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbnehme, m.

erbnehme, m.
heres, der das erbe nimmt, goth. arbinumja, ahd. erpinomo, mhd. könnte erbenom und erbenëm gegolten haben, stehn aber nicht zu gebot; nnl. erfnaam und erfgenaam: indem sie das leben ihrer gekränkten clienten und derer erben und erbnehmen beschützen. causenmacher vorr.; denn ihr fang war noch immer so ansehnlich, dasz um den tausendsten theil die ganze honette gesellschaft sowol für sich als ihre erbnehmen auf alle vergangene und zukünftige sünden vollkommenen ablasz erkaufen konnte. Münchhausens reisen 102. andere ausgaben haben erbnehmer.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 733, Z. 30.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
entzifferungskunst erdenstelle
Zitationshilfe
„erbnehme“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbnehme>, abgerufen am 22.10.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)