Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbochen

erbochen,
effodere, aufscharren, aufpochen: ich geschweige, das man dise neue ketzer dulden solte, welche uf nichts anders umgehn, dan das sie das ganze fundament des römischen stuls zu grund richten und mit irem Paulo, Isaia und Jeremia vil erbochen wollen. was fretten sie sich lang? bienenkorb 12ᵇ; alles erbochen, caelum territare. Denzler 96. s. bochen 2, 199.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 733, Z. 53.

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Zitationshilfe
„erbochen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbochen>, abgerufen am 20.10.2021.

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