Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbreiten

erbreiten,
1)
pandere, extendere, erweitern: die natur will ausznen scheinen, gesehen sein und erglesten wie ein pfau, der seinen wadel erbreitet. Keisersb. pred. 53ᵇ.
2)
sich erbreiten, dilatare se:
so weit sich die erbraiten.
Melissus ps. A 4ᵇ;
wie der rauch aufsteiget, sich erbreitet und widerüm vergehet. Butschky Patm. 69; so erbreitet sich alles in gedeihlich gutem aufnehmen. 355; so wird solche sünde von uns gefodert werden, wie auch die daraus erwachsen und sich erbreiten. 378; da andere künste in engen schranken allein in gewissen stücken dienlich sein, so erbreitet sich die druckerei an alle ort und ende, in alle stände und ämter. kanzt. 407. Rädlein 246ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 737, Z. 1.

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Zitationshilfe
„erbreiten“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbreiten>, abgerufen am 23.10.2021.

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