Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbremsen

erbremsen,
infremere: ein sehr groszes wildes schwein, welches ... mit greszlichem gesichte und vollem lauf ganz erbrempset wie ein wetter herein gewüscht. Spangenberg jagteufel S 2ᵇ; begierig und erbremst. Harnisch aus Fleckenland 67; ergrimmt und erbrembst. 148; zornig und erbremset. 218; männer und weiber, welche anfangs heftig zitterten und sich folgends also erpremsten, bis sie dahin fielen und als in ohnmacht lagen. Praetorii weltbeschr. 2, 88. vgl. erbrimmen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 737, Z. 22.

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Zitationshilfe
„erbremsen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbremsen>, abgerufen am 16.10.2021.

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