Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbseuche, f.

erbseuche, f.
morbus hereditarius: und nenne die erbsünde auch darumb ein seuche, anzuzeigen, dasz nicht ein stücke, sondern der ganze mensch mit seiner ganzen natur mit einer erbseuche von art in sünden geborn wird. Jonas bei Luther 6, 381ᵃ; aus der philosophia und angeborner erbseuche. tischr. 225ᵃ;
für schlag, podagra, würm und stein,
für erbseuch, die unzehlich sein.
froschm. E 8;
sintemal sünde und laster uns von den eltern als eine erbseuche angeerbt. Butschky Patm. 862.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 740, Z. 59.

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Zitationshilfe
„erbseuche“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbseuche>, abgerufen am 19.10.2021.

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