Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erbungnade, f.

erbungnade, f.
inclementia hereditaria: gleichwie von einer leibeigen magd leibeigen leut und erbknecht geboren werden, so sei die erbsünd auch nicht ein angeboren übel, sondern allein ein gebrechen und last, die wir von Adam tragen, aber von uns selbst darumb nicht in sünden und erbungnaden stecken. Jonas bei Luther 6, 381ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 743, Z. 55.

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Zitationshilfe
„erbungnade“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erbungnade>, abgerufen am 23.10.2021.

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