Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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erdbeben, n.

erdbeben, n.
terrae motus, oft bildlich: nach dem winde aber kam ein erdbeben, aber der herr war nicht im erdbeben. 1 kön. 19, 11; denn du wirst heimgesucht werden mit wetter und erdbeben. Es. 29, 6; und werden sein pestilenz und thewre zeit und erdbeben hin und wieder. Matth. 24, 7; und sihe es geschach ein grosz erdbeben. 28, 2;
es donnert und war wie ein erdbeben.
Soltau 500.
die gewitter und erdbeben des lebens. J. P. Hesp. 2, 107; der alte beerdigte Kabel war ein erdbeben unter dem meere von Haslau. flegelj. 1, 32; sein herz war durch ein erdbeben aufgedrängt und aufgehoben. Tit. 5, 14. der altn. ausdruck war iarđskiafti, landskialfti, dän. jordskjälv, schw. jordskalf, der gothische aber reirô f. σεισμός. vgl. erdbibe, erdbibem, erdbidem.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 746, Z. 75.

erdbiben, m.

erdbiben, m.
für das vorhergehende, kaum für erdbeben:
es konte weder wind, erdbiben noch das krachen
des donners selbsten nicht ein solch gepaller (so) machen.
Werders Ar. 15, 13.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 748, Z. 5.

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Zitationshilfe
„erdbiben“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erdbiben>, abgerufen am 24.10.2021.

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