Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

erdeleben, n.

erdeleben, n.
vita terrena:
vor ihm flohst du,
wie ein erscheinender schatten, sein erdeleben vorüber.
Messias 11, 878;
am jüngsten tag, wann die posaunen schallen,
und alles aus ist mit dem erdeleben.
Göthe 2, 15;
und manches jahr des stillsten erdelebens
ward so zum zeugen edelsten bestrebens.
4, 100;
heiterkeit zum erdeleben
sei dem flüchtgen rausch gewinn.
3, 174;
dichten zwar ist himmelsgabe,
doch im erdeleben trug.
5, 223;
und sehen neben uns der ahnherrn tritte
und ihres erdelebens spuren kaum.
9, 32;
in jedem kleide werd ich wol die pein
des argen erdelebens fühlen.
12, 80.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1860), Bd. III (1862), Sp. 754, Z. 43.

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Zitationshilfe
„erdeleben“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/erdeleben>, abgerufen am 21.10.2021.

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